Zitat des Tages
perspektive2010 am 18. März 2010 um 13:10:57Wie unangenehm für diesen Gott, dass er bei seinen Theologen immer an Neurotiker, bei seinen Mystikern immer an Psychotiker und beim Ritualpersonal an so viele Perverse gerät.
Wie unangenehm für diesen Gott, dass er bei seinen Theologen immer an Neurotiker, bei seinen Mystikern immer an Psychotiker und beim Ritualpersonal an so viele Perverse gerät.
Ich habe ja schon mehrfach darauf hingewiesen, dass der Faschismus in Deutschland das vorrangige Merkmal der Oberschicht ist, während wir in den Geschichtsbüchern immer wieder lesen dürfen, dass angeblich der kleine Bürger der Böse gewesen sei, der den Nationalsozialismus ermöglicht habe. Klar, die Bürgerinnen und Bürger haben damals Adolf Hitler und seine NSDAP gewählt, aber ohne die gewaltigen Zuwendungen aus der Industrie und von anderen Reichen hätte Hitler niemals die notwendige Propaganda und entsprechend aufwändige Wahlkämpfe führen können. Das ist so ähnlich wie heute bei der FDP: Man spendet nicht etwas an so eine Partei, wenn man sich nichts davon verspricht.
Geschichte wiederholt sich ja bekanntlich. Jetzt ist es wieder soweit. Was dabei rauskommt, wenn sich jemand wie Gunnar Heinsohn als Soziologe vorrangig mit Völkermord beschäftigt und gleichzeitig Ökonom ist, treibt mir die Gänsehaut in den Nacken:
Das ist die Essenz der Ergüsse von Gunnar Heinsohn, die mal eben Rassen- bzw. Klassenhygiene und das unwerte Leben wieder einführen. Wie man als Wissenschaftler eine solche Geschichtsblindheit entwickeln und geitig derart entarten kann, ist mir unbegreiflich.
Der Stürmer aus dem Hause Springer, gemeinhin bekannt als BILD, greift den faschistischen Dreck von Gunnar Heinsohn natürlich dankbar auf, um weiter gegen den Sozialstaat zu hetzen. Dort wird Gunnar Heinsohn fälschlicherweise als “Experte” vorgestellt, obwohl dessen Publikationen häufig massive Kritik ernteten, methodische Mängel aufwiesen oder anderweitig unseriös und minderwertig waren.
Spätestens jetzt ist klar, dass beim Widerstand gegen die herrschenden und aufziehenden Zustände in Deutschland Gewalt als Notwehr ab sofort legitimiert sein wird. Es ist unser aller Pflicht, uns gegen solchen faschistischen Ungeist zu erheben und standhaft zu bleiben. Das Springer-Hochhaus gehört gestürmt und geistige Brandstifter wie Gunnar Heinsohn sollten aus dem Land vertrieben werden – am besten gleich zusammen mit Leuten wie Wolfgang Clement, Guido Westerwelle und Thilo Sarrazin. Wer wissen will, wo die Reise in Deutschland – mal wieder - hingeht, sollte diesen Beitrag einmal durchlesen.
Wehret den Anfängen!
Das ist eine Strategie, deutsche Arbeitnehmer zugunsten des deutschen Kapitals zu verarmen. Was soll es sonst sein?
James Galbraith über das deutsche Lohn- und Sozialdumping
Nicht Griechenland ist das Problem in der EU, sondern Deutschland. Das hat nun nach Griechenland auch Frankreich erkannt. Mit dem deutschen Lohn- und Sozialdumping wurden nicht nur in China-Manier die Menschen in Deutschland um ihren angemessenen Anteil am Wohlstand betrogen, sondern auch die anderen Mitgliedsstaaten der EU unter Druck gesetzt, die gleiche menschenverachtende Politik zu fahren. Und im Gegensatz zu den Deutschen wehren sich die Griechen und Franzosen gegen eine solche Politik angemessen mit Generalstreiks, während der dumme deutsche Michel brav die Arbeitgeber-Handpuppe Angela Merkel (CDU) wählt und weiter buckeln geht. Das ist dermaßen würdelos, dass sich die Griechen und Franzosen wahrscheinlich für die Deutschen fremdschämen.
Spätestens seit der – im Nachhinein verlogen entschärften – Forderung nach gemeinnützig getünchter Zwangsarbeit für Hilfsbedürftige durch Hannelore Kraft (SPD) sollte klar sein, dass sich das heutige Spitzenpersonal der SPD eher der Tradition von Alfred Grotjahn verpflichtet fühlt als der Tradition von Willy Brandt.
Im Kapitalismus ist alles Ware – auch Meinungen, Gefallen und Gesetze. In der BWL braucht man eigentlich nur wissen, ob sich das lohnt, wieviel man maximal für etwas ausgeben kann, wie man das am kreativsten verbucht und ob man das steuerlich absetzen kann… Da braucht es keinerlei Sonderkenntnisse!
Das Volk sollte sich nicht für blöd verkaufen lassen, dass die mögliche Einführung einer Kopfpauschale im Gesundheitssystem durch Philipp Rösler (FDP) und seine Mittäter irgendwas mit Gerechtigkeit zu tun hätte. Erstens ist sie ungerecht, weil sie das Solidarprinzip weitgehend aushebelt, zweitens geht es in erster Linie darum, dass die Arbeitgeber immer weniger bezahlen müssen und zukünftig die Kosten des medizinischen Fortschritts alleine von den Arbeitnehmern gestemmt werden müssen. Die erste Reaktion sollte darin bestehen, sich kollektiv Organspenderausweise zu besorgen, auf denen man konkret jegliche Organspende verweigert. Denn wer uns eine angemessene medizinische Versorgung verweigern will, der sollte es sich im Todesfall auch nicht erdreisten, um unsere Organe zu bitten. Die zweite und sicher von vielen präferierte Reaktion sollte darin bestehen, Philipp Rösler zum Teufel zu jagen.
Alle Hartz IV-Empfänger sammelt er (Anm.: Guido Westerwelle, FDP) in den leeren, verblühten Landschaften zwischen Usedom und dem Riesengebirge, drumrum ein großer Zaun. Zweimal am Tag gibt’s a Wassersuppn und einen Kanten Brot. Statt Heizkostenzuschuss gibt’s zwei Pullover von Sarrazins Winterhilfswerk, und überm schmiedeeisernen Ausgang, bewacht von jungliberalen Ichlingen im Gelbhemd steht: “Leistung muss sich wieder lohnen.”